Die Stadt Görlitz wirbt mit einer viral eMail um Schweizer Export Firmen für den Ost-Standort Görlitz. Es ist Angesicht der weltlichen Wirtschaftlichen Lage schon sehr traurig, dass ein Oberbürgermeister fremde Firmen ins Land lockt mit versprechen von billig Löhnen und billigem Gewerbeland. In den ganzen Jahren hat Görlitz bisher nichts auf die Reihe bekommen außer den Ruf einer Rentenstadt zu sein und ganz genau dies ist auch der Fall, zu nichts anderes hat es bisher gereicht. Junge Leute (gut Ausgebildet) in Görlitz sind wohl eher die Seltenheit. Alle Firmen die bisher in die Stadt umzogen wollten billige Arbeiter – und mehr Profit. Da muss ich den Oberbürgermeister dann schon einmal fragen ob sich das Blatt nicht auch einmal gegen Ihn drehen wird. Wo der Bürgermeister die rasante Produktivität sieht ist mir bisher auch schleierhaft, Ich bin derzeit (noch) in Görlitz Wohnhaft und verlasse diese Stadt zum Glück auch wieder. Mein Geld habe ich bisher in Westdeutschland verdient, darum bin ich dem Westen auch dankbar, gute Arbeitsbedingungen – und Geld habe ich mit meiner Arbeit noch nie in Görlitz erlebt. Darum schicke ich diesen Blog Eintrag auch einmal um die Welt da eine Menge Schweizer ab und an diesen Blog besuchen. Schweizer Firmen die sich hier ansiedeln werden und 25 Prozent weniger Lohn bezahlen wie es der Bundesdurchschnitt ist, werden mehr Krankheitsfälle in Ihren Firmen Verzeichnen und sowieso Unmotivierte Arbeiter vorfinden. Der Pole fuhr bis vor einigen Jahren sogar bis nach England um da zu arbeiten. Weil hier noch mehr verdient wurde wie in Deutschland. Gut Ausgebildete junge Menschen wandern seid Jahrzehnten von Görlitz ab. Aus diesen Gründen ist mir schleierhaft wo ein Oberbürgermeister die Schmerzgrenze für sein Bevölkerung sieht und ob durch diese Schweizer Export Firmen die Kaufkraft in Görlitz steigen würde. Es gibt ja nicht einmal ordentliches Internet in der Stadt geschweige denn vernüftiges junges Personal.
Ich wünsche euch dennoch viel Spass beim ausnehmen der Arbeitnehmer.
PS: Görlitz bekommt durch einen privaten Spender jährlich 1 Million Euro (vor dem Euro 1 Million DMark) zu geschustert , dieses Geld soll in den Ausbau der Altstadt fließen. Was wäre nur wenn man keine Geschenke mehr erhalte?
Wie verhält es sich rechtlich eigentlich mit der eMail? Und wo hat das Büro des OB´s die ganzen Adressen her? Schließlich soll es sich um ca. 1500 Firmen handeln wie die NZZ in diesem Artikel berichtet.
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